Das sind Wir
Ein kleiner Einblick in unser Vereinsleben und ein Rückblick auf das was schon hinter uns liegt
Unsere Vorstandschaft

Konrad Bauer

Peter Schillmaier

Silvia Zehentmaier

Susanne Bley

Andreas Bley

Thomas Wiesner
Chronik
Eine kurzer Exkurs durch unsere Vereinsgeschichte und wer wir überhaupt sind
Zur Jahrhundertwende hin entwickelte sich in Mößling ein Vereinsleben. So kam nach Gründung der Feuerwehr (1876) und des Radfahrervereins (1900) bei einer geselligen Runde im Spirkl-Wirt 1904 die Idee auf einen Schützenverein zu gründen.
Als der 1. Weltkrieg über Europa hereinbrach musst der Schießbertrieb eingestellt werden, da immer mehr junge Mößlinger ins Feld ziehen mussten. Eine ganze Reihe von Ihnen kamen nicht mehr zurück, und sicher waren auch einige Schützenkamaraden unter ihnen.
Im Jahr 1924 kam Georg Fraunhofer, der zwischenzeitlich in Altmühldorf bei dem neugegründeten Schützenverein „Frohsinn“ gefallen gefunden hat, zurück nach Mößling und hat mit einigen anderen die 2. Gründung des Schützenvereins in Gang gebracht. Wobei zu dieser Zeit der Verein nur wenige Lebenszeichen von sich gab, wie eine Christbaumversteigerung am 15. Dezember 1929. Zudem trat man dem 1923 gegründeten Schützengau Mühldorf bei
Insgesamt 13 aktive Schützen besaß der Verein 1933. Diese und ihr Verein waren aber im 3. Reich eher weniger gern gesehen denn „Wer schießen will, der soll zur SA gehen“ war das Motto und somit wollte das NS-Regime alle Vereinsstrukturen systematisch verändern. Das passte den Mößlinger Schützen aber gar nicht und deshalb hat vermutlich 1935 der Hauptlehrer Sterr die Auflösung des Vereins betrieben. Bis 14 Tage später der Verein von den Herren Lanterdinger, Wagner und Harrer wieder ins Leben gerufen wurde. Durch den Kriegsausbruch ist das Vereinsleben jedoch wieder zum Erliegen gekommen.
Nach dem Krieg waren alle Vereine verboten. Vorallem durfte niemand Feuerwaffen benutzen. Deshalb durfte erst Ende 1946 Josef Lanterdinger ein Luftdruckgewehr kaufen, wodurch er dem Vereinsleben einen neuen Anfang geben konnte. Die offizielle Neugründung der „Isengauer Schützen“ fand dann 1948 statt mit neuem Vereinslokal beim Schmid-Wirt.
Als einer der ersten Vereine im Gau erwarben die Isengauer eine Schützenkette, die von 1. Schützenmeister Max Prieschl entworfen wurde. Über 30 alte Thaler der verschiedensten Jahrgänge wurden dafür von Gönnern des Vereins gespendet und von dem Mühdorfer Goldschmied Max Köhler zusammengefügt. Beim ersten Königsschießen wurde an 2 Tagen durch 50 Schuss der erste König Konrad Bauer ermittelt. Ein Jahr später wurde die Standarte des Vereins bei einem Fest geweiht
Nachdem der Schmid-Wirt seinen Betrieb aufgab, war der logische Schluss im Januar 1964 zum Mößlinger Spirkl-Wirt zu wechseln, bei dem anfangs zwar im Nebenzimmer der Schießstand immer aufgebaut werden musste. Dies änderte sich jedoch mit dem Neubau des Wirts, bei dem der Schützengesellschaft ein Raum im Keller überlassen wurde. Als auf dem Grundstück des alten Schmid-Wirts Herr Angerer eine neue Gaststätte errichtete wollte ein Teil der Mitglieder zurück wechseln. Da man sich in dieser Sache jedoch nicht einigen konnte beschlossen diese Mitglieder dort die „Sportschützen Mößling“ zu gründen.
Mit ca. 140 Mitgliedern in den 70ern wurde vorallem die Verbesserung der Schießleistung in den Vordergrund gestellt und regelrechter Leistungssport betrieben. So nahmen die Isengauer jährlich an den Gaurundenwettkämpfen teil und konnte sich bis in die 80er Jahre hinein mehrere Jahre lang in der Gauliga behaupten. Auch die Jugendarbeit wurde priorisiert, was sich mit zahlreichen Erfolgen und vereinzelten Teilnahmen an bayrischen und deutschen Meisterschaften bemerkbar machte. Der Verein erwarb daraufhin 1977 eine Jugendschützenkette die erstmalig durch Inge Bley gewonnen wurde.
Zum 75 Gründungsjubiläum wurde der Wunsch unter den Schützen bereit, dass eine neue Fahne alte Standarte aus 1958 ersetzen sollte. Und so geschah es dann am 27. Mai auch. Bei einem Fest, bei dem über 54 Vereine aus dem Gau anwesend waren konnte die Fahne nach einem Festzug geweiht und anschließend ausgiebig gefeiert
Im Jahre 2004 war es soweit, das 100 jährige Jubiläum stand an und das sollte ausgibig gefeiert werden. Ein Festausschuss hatte sich Monate lang mit den Vorbereitungen für das Fest das auf dem Mößlinger Sportplatz stattfinden sollte, beschäftigt. Unter der Schirmherrschaft des 1. Bürgermeisters Mühldorf Günther Knoblauch konnten dann am 3. Juni die Festtage beginnen. ……. Am Sonntag den 6. Juni endeten dann eine anstrengende, aber umso schöneres Jubiläumsfeier in Mößling, die so schnell keiner mehr vergessen hat





